17. Monat Die ersten Worte (wahrscheinlich)

Hanna macht feinmotorisch weiter Fortschritte. Sie schafft es nun mit der Gabel weiches Essen wie Avocadostücke oder Bananescheiben aufzuspiessen und sich in den Mund zu stecken. Ebenso schafft sie es Jogurt, Apfelmus oder ähnliches sich in den Mund zu löffeln. Wir hatten ihr zum Geburtstag Aufziehautos geschenkt, mit denen sie nun gerne spielt. Sie schafft es auch die Dinger aufzuziehen, allerdings hat sie noch nicht ganz raus in welche Richtung sie die Autos loslassen muss. Es ist sehr witzig das mitanzusehen. Sie hat auch zwei Spielzeuge, die sie an einer Schur hinter sich herziehen kann (einen Hund und ein Krokodil). Mit denen geht sie immer in der Wohnung spazieren.

Wir glauben, dass Hanna in diesem Monat ihre ersten Worte gesagt hat. Es war kein bestimmter Tag, sondern hat sich über den Monat entwickelt. Sie hatte die Laute für Mama und Papa schon vor Monaten geformt, aber sie hat nie eindeutig gezeigt dass sie eine Verbindung zwischen den Lauten und einer Person gemacht hat. Das hat sich jetzt geändert. Wenn wir sie zum Beispiel fragen, ob sie noch mehr Banane möchte, sagt sie „Ja“ und nickt mit dem Kopf. wenn wir ihr daraufhin mehr Banane geben, isst sie sie. Sie weiss was Ja bedeutet. Sie Schüttelt auch den Kopf wenn sie nein meint, aber das Wort hat sie noch nicht gesagt. Ausserdem wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, sagt sie manchmal „Papa“ und zeigt auf mich. Ich denke sie weiss ganz genau wer Papa ist. Häufig sagt sie „Da“ und zeigt auf Dinge, auf die sie uns aufmerksam machen will und wird auch sehr energisch wenn wir nicht nicht sofort wissen was sie meint. Wenn wir es dann endlich richtig gemacht haben, kommt ein „Ja“ und ein Kopfnicker. Sie macht es uns auch sehr deutlich, was sie essen will oder nicht. Das machts sie meistens mit Kopfnicken oder Schütteln aber auch leider hin und wieder mit Essen auf den Boden werfen.

Der neuste Hit ist aus dem Fenster gucken. Wir glauben das kommt daher, das die Kita Fenster bis zum Boden hat, so dass sie in den Garten gucken kann. Wir tragen sie also konstant zwischen allen Fenstern in unserer Wohnung hin und her.
Mit dem warmen Wetter waren wir dieses Jahr zum ersten Mal am Strand. Das hat ihr gar nicht gefallen, sie mag keinen Sand. Wenn wir sie versuchen in den Sand zu stellen, zieht sie die Beine an und fängt an zu weinen. Wir haben es aber hinbekommen, sie im Sand spielen zu sehen, als wir Besuch von Emily und Sophie, die anderen Kleinen von Freunden, hatten. Da war die Ablenkung oder der Gruppenzwang wohl zu gross. Wir denken aber, dass es mit der Zeit besser werden wird.

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