Ski/Snowboard Wochenende in Vermont

Ski/Snowboard Wochenende in Vermont

Letztes Wochenende war unser lang erwartetes Ski und Snowboard Wochenende im Skigebiet Sugarbush im Bundesstaat Vermont, vier Autostunden von Boston entfernt. Mit insgesamt 3 Autos ging es am Freitag zu verschiedenen Zeiten los, um uns dann alle in Vermont zu treffen. Als erstes Erlebnis kann Judith daher unsere Ankunft schildern: wir waren die ersten an der Unterkunft „Buffollo Bill’s Retreat“ ankamen, nur ein paar Minuten vom Skilift entfernt. Naja so ganz sind wir nicht angekommen, die Zufahrtsstrasse war komplett nicht geräumt und daher ist Laure’s Auto auf halbem Weg den Hügel hoch auf einer kompletten Eisschicht liegengebliegen !! Also wir (4 Mädels) überlegt, was zu tun und erstmal die Lage gecheckt … es war eine über 10cm dicke Eisschicht auf der Strasse und mit dem Auto ohne Allradantrieb ging da gar nix mehr !!! Also erstmal den Vermieter angerufen, der nicht an sein Telefon ging, was dazu führte dass Laure schon echt genervt war, da sie keine Ahnung hatte wie sie ihr Auto da jemals wieder rauf- oder runterbekommen sollte. Da wir den Vermieter nicht erreichen konnten, haben wir Mike versucht anzurufen, der mit Sarah und Wolf schon Freitag morgen los war, um den Tag auch noch zum Snowboarden zu nutzen. Sie waren gerade am zusammenpacken und daher innerhalb weniger Minuten bei uns. Mike hat dann Laure’s Auto erstmal rückwärts wieder vom Eishügel runtergebracht, ist schon praktisch Schnee- und Eiserfahrene Kanadier dabei zuhaben 🙂 . Er hat dann auch versucht das Auto zum Haus zu fahren, kam aber auch nicht an der Eisplatte auf halbem Weg weiter … aber nun kam uns dann „Buffallo Bill“, der sich wirklich so vorstellte (!!) zur Hilfe. Er fand überhaupt nicht, dass man die Strasse vielleicht mal vom Eis befreien sollte und meinte das er das Auto da hoch fährt. Also ok, alle aus dem Weg (inklusive Mike’s Auto) und mit offenem Mund dabei zugesehen, wie er mir wirklich voll Speed diesen Berg hoch ist !! Aber alles gutgegangen, Auto heil und über das Eis und Mike hatte mit seinem Audi und Vierradantrieb auch keine Probleme …. jetzt weiss man warum man das hier echt gut gebrauchen kann!!

Nachdem wir dann mit Verzögerung angekommen waren wurden die Autos ausgeladen und erstmal alles inspiziert, inklusive dem Hottub (Whirlpool) draussen auf der Terrase !!

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Dann war es auch schon Zeit, sich ums Abendessen zu kümmern, während ich per Telefon Karsten und Stanley (die zusammen später nachkamen) Über den Eishügel informiert habe. Aber auch unser Audi hatte kein Problem damit und so konnten wir dann gegen halb 9 abends alle das Abendessen geniessen. An dieser Stelle muss ich auch nochmal ein sehr grosses Lob an Laure aussprechen, die sich um das ganze Essen gekümmert hat, es war einfach alles SUPER !!! Und ich hatte sogar einen Geburstagskuchen, den es als Nachtisch am Freitag gab, echt toll !

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Nach dem Essen ging’s dann kurzerhand in den Hottub, mit allen Anwesenden, heisst 9 Leute … obwohl er eigentlich nur für 6 Leute ausgelegt war 😉 …. das war schon ein Erlebnis. Man konnte aus dem Hottub die Sterne bewundern und auch wenn es etwas überfüllt war war es sehr entspannend aber auch extrem lustig.

Am Samstag ging’s dann nach dem Frühstück (Crepe) los zum Skifahren / Snowboarden. Nachdem dann alle die noch Schuhe oder Skier brauchten sie erfolgreich geliehen hatten, gings schon los auf den Berg. Kleine Nebenbemerkung: Karsten ist übrigens seit neuem Besitzer eines Snowboardes ! Nachmittags trafen wir uns dann noch mit Wendy und Lorraine, die erst am Samstag angekommen sind. Es war super Wetter, srahlender Sonnenschein, echt perfekt. Hier mal einige Eindrücke :

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Abends standen wir dann plötzlich vor dem Problem, dass der Hottub nicht mehr funktionierte. Da wir mit 9 Leuten darin waren, hatten wir soviel Wasser „verloren“, dass er sich automatisch ausgestellt hat …. also per Schlauch über den Wasserhahn in der Küche erstmal wieder aufgefüllt. Um dasselbe Problem dann wieder zu vermeiden, ging’s nun dann Etappen mit nur 4 Leuten rein 😉 , dabei konnte man dann doch die Aussicht in den Nachthimmel besser geniessen, es war echt superschön. Sonntag war wiederum perfektes Skifahrwetter und um noch möglichst viel mitznehmen, sind wir dann auch bis sie zumachten (16 Uhr) dageblieben.

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Danach gings dann wieder nach Boston, wo wir dann kurz vor 20 Uhr ankamen und beim Zwischenstop an Tini,s und Stanley’s Wohnung alle erstmal uns kaum bewegen konnten nach den 2 Tagen Skifahren und der langen Autofahrt. Das hielt dann auch noch etwas an, allen tat irgendetwas weh oder blaue Flecken und Co., es gab aber keine wirklichen Verletzungen alles nur Muskelkater ;). Alles in allem war es ein super Wochenende und wir werden es wohl für nächstes Jahr wieder planen !!

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3 Gedanken zu „Ski/Snowboard Wochenende in Vermont

  1. Hallo ihr Pisten „Unsichermacher“!

    Der viele Schnee und die Sonne sieht ja traumhaft aus… ich muß leider noch knapp 2 Wochen warten um in Hintertux die Pisten runter zu sausen!

    Sehr löblich, ihr fahrt mit Helm, oder ist das Pflicht in Amiland? Aber kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Ihr überlegt es nächstes Jahr zu wiederholen? Wieso überlegt ihr da noch? Mit der neuen Ausrüstung könntet ihr doch auch morgen schon wieder los… 😉

    Wir waren heute in dem Musical „Wicked“ in Oberhausen, das war klasse, kennt ihr das?

    So, in good old Germany ist es schon spät…also wünsche ich eine gute Nacht…

  2. Helm ist in den USA nicht Pflicht, aber mein Helm hat mich mehr als einmal vor einer ordentlichen Gehirnerschütterung bewahrt. Einmal hatte ich sogar trotz des Helms Kopfschmerzen nach einem Sturz. Ich will gar nicht wissen, wie das ohne das Ding ausgegangen wäre. Außerdem weiss man ja nie ob man nicht von einem Ministerpräsidenten aus dem Osten über den Haufen gefahren wird.

  3. Pingback: Judiths und Karstens Boston-Blog · Skiurlaub Nummer Zwei

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