White Mountains und Indian Summer

White Mountains und Indian Summer

Nachdem Melle und Judith sich auf den Weg nach New York gemacht hatten, ging’s fuer uns gleich weiter mit dem naechsten Besuch: meine Eltern kamen sogar ne Stunde zu frueh hier an 😉 . Allerdings waren sie zuerst nur kurz ueber das Wochenende in Boston, was wir fuer einen Ausflug in das Arnold Arboretum genutzt haben. Am Montag morgen wurde dann der Mietwagen abgeholt und auf ging es fuer sie nach Kanada: Besuch von Quebec und Montreal stand auf dem Programm! Wir hatten dann noch kurzen Zwischenbesuch am selben Tag, Verena und Jochen haben nach ihrer Rundreise durch Neuengland nochmal bei uns vorbeigeschaut, bevor ihr Flieger abends zurueck nach Deutschland 🙂 .  Freitag nachmittag sind wir dann los in Richtung der White Mountains, wo wir zusammen mit meinen Eltern das Wochenende verbracht haben um den Indian Summer mal aus der Naehe zu geniessen. Ganz so entspannt fing das Wochenende nicht an, da wir eigentlich von Boston aus durchgaengig im Stau standen  🙁 … also gings nur noch zum Abendessen und dann ins Bett. Zum Start am Samstag hat Karsten doch tatsaechlch ein kleines Automuseum direkt um die Ecke von unserem Bed & Breakfast aufgetan: innerhalb eines Souvenirladens hat der Besizter seine alten restaurierten Autos in seinem „Toy Room“ ausgestellt 😉 …

Danach ging es dann los auf den Kancamagus Highway, einer „malerischen“ Strasse durch die White Mountains um die Aussicht auf den Indian Summer zu geniessen … wovon zuerst nicht viel zu sehen war; Wolken, Nebel, Regen (oder doch schon Schneeregen !!) so ganz nett war es erstmal nicht …

Netterweise kam dann doch etwas die Sonne raus, so dass man die ganzen bunten Blaetter doch geniessen konnte. Es waren auch schon relativ viele Baeume ohne Blaetter, aber trotzdem war es sehr eindrucksvoll !

Da das Wetter nun echt schoen war, haben wir einen kleinen Spaziergang zu den Sabbaday Falls auf dem Weg unternommen:

Weiter ging es dann ueber eine Nebenstrasse, die auch nette Ausblicke bot, vor allem konnten wir wegen dem staendigen Wechsel von Sonne und Regen auch einen Regenbogen bewundern !!

Zur Staerkung (Bagels und Kaffee)  ging es dann nach North Conway, wo auch einen kleiner Kuenstlermarkt stattfand, so dass wir die Zeit genutzt haben um etwas durch den Ort zu laufen. Auf dem Weg haetten wir eigentlich auch einen netten Ausblick auf die hoechsten Berge, inklusive dem Mount Washington, gehabt, aber wie man sieht … sieht man nix im Hintergrund, da alles im Nebel/ Wolken verschwand …

Auf dem Weg zu einem weiteren Wasserfall, den wir ansehen wollten, fing es dann leider an richtig zu regnen, so dass der Ausflug kurzerhand abgebrochen wurde und wir den Rest des Nachmittags in unserem Bed& Breakfast entspannt haben.

Am Sonntag war dann nichts mehr vom Regen zu sehen, strahlender Sonnenschein war angesagt! Also ging es nun  auf, um zu den Arethusa Falls zu wandern ..

Auf dem Weg sollten noch 2 kleinere Wasserfaelle liegen, also haben wir die auch gleich noch mitgenommen, was nirgendwo stand das der Weg dahin nicht grade der einfachste war, es war schon mehr Klettern als Wandern!

Das ganze war auch ne etwas kleinere Sauerei, da der Boden vom Regen am Vortag an manchen Stellen ein einziger Sumpf war, aber dann hatte man eben dreckige Schuhe und Hosen, der Ausblick auf einen der hoechsten Wasserfaelle von New Hampshire war es dann doch wert!

Danach war es schon wieder Zeit sich auf den Weg zurueck nach Boston zu machen, diesmal auch ohne groesseren Stau. Meine Eltern sind dann noch die ganze Woche in Boston geblieben, um sich noch einige Sehenswuerdigkeiten anzuschauen, die beim ersten Besuch nicht gemacht wurden. Am Samstag ging es dann zurueck nach Deutschland, denn Montag fing ja die Schule wieder an ;). Viel Zeit zum Ausspannen haben wir nun auch nicht nach den ganzen Besuchern, da es naechste Woche schon wieder zum naechsten „Arbeitsausflug“ nach Montana geht …

Green Card Lottery

Green Card Lottery

Judith und ich haben dieses Jahr an der Electronic Diversity Visa Lottery auch Green Card Lottery genannt, teilgenommen. Die USA vergeben jährlich 55.000 Visas an Ausländer, deren Länder eine bestimmte Einwanderungsquote nicht überschritten haben, um die kulturelle Vielfalt im Land aufrecht zu erhalten (mir fallen hier soviel Randbemerkungen zur deutschen Politik ein, aber die verkneife ich mir mal). Deutsche dürfen sich bewerben, was wir genutzt haben.

Wir wissen immer noch nicht, ob wir in den USA bleiben wollen oder nicht, aber eine Möglichkeit so einfach an eine Green Card zu kommen, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Ob wir gewonnen haben, werden wir aber erst ab dem ersten Mai wissen.

Besuch Judith und Melanie

Besuch Judith und Melanie

Am 02.10 kamen Judith Hewera und Melanie Gründges aus Moers zu uns zu Besuch. Sie waren von Düsseldorf aus erst nach New York geflogen um dort eine Nacht bei Astrid in ihrem gerade renovierten Appartment zu übernachten. Am Samstag ging es dann mit dem Bus zu uns nach Boston, wo wir sie dann bis zum nächsten Samstag beherbergt haben.

Die beiden haben das übliche Touri-Programm mit Freedom Trail, Museen und Stadtrundfahrt gemacht, bevor ich dann am Freitag zusammen mit den beiden in die Nähe von Fichburg gefahren bin, um den Indian Summer zu geniessen. Wir hatten uns in einem der kleinen State Parks auf einen Gipfel vorgekämpft um dort die Aussicht zu geniessen.
Am nächsten Tag sind sie dann schon wieder zurück nach New York gefahren um dort noch eine Woche zu verbringen.

Ich bin Meister!

Ich bin Meister!

Am 27.09.10 wurde das Team Genzyme (Champion Metro West) (und damit ich auch) gegen Abbott B (Champion Metro Worchester) zum Massachusetts Biotech Softball League Champion.
Das wirklich dramatischen Finale hatte alles, was ein gutes Finale ausmacht. Genzyme ist im ersten Durchgang (Inning) mit 4:0 in Führung gegangen. Das zweite Inning war für beide Teams eine Nullnummer, jedoch konnte Abbott im dritten Inning unsere Führung auf drei verringern.
Im vierten Inning brachen wir dann aber übelst ein, so das das Inning mit 6:0 an Abbott ging, was einen Gesamtstand von 4:7 ergab. Im fünften und sechsten Inning konnten wir jeweils einen Run mehr als Abbott erringen, so dass es vor dem siebsten und entscheidenen Inning 10:11 stand.
Wegen einer sehr gute defensive Leistung unserer Mannschaft konnte Abbott keine weiteren Punkte machen, so dass es dann an unserer Offensive lag, den einen Punkt zur Verlängerung oder die zwei Punkte bis zum Sieg zu machen.

Das Inning begann nicht optimal; der erste Schlagmann wurde prompt von der Verteidigung von Abbott ausgeworfen. Der zweite Schlagmann schaffte es aber bis zur ersten und mit dem nächsten Schlagmann sogar bis zur dritten Base vorzurücken.

Als nächstes war eins unserer beiden Mädels am Schlagmal. Ihre Spezialität ist es, Bälle besser zu schlagen als man es ihr zutraut. Das macht sie nicht häufig, aber sie hat schon so manche Mannschaft in der Saison schwer überrascht. Als sie am Schlagmal stand, hab ich zu einem Teamkollegen gesagt, falls sie jetzt wieder so einen Schlag auspackt, haben wir gewonnen. Was soll ich sagen: Sie hat solch einen Schlag ausgepackt. Die Hintermannschaft von Abbott war zu weit aufgerückt, so dass der hart geschlagene Ball zwischen zwei Verteidiger durch ins Aussenfeld gepflitzt ist. Die Zeit, die der Verteidiger brauchte, um den Ball zu holen, hat ausgereicht, unsere beiden Schlagmänner nach Hause zu holen und damit die beiden Punkte zum Sieg zu erringen.

Moral: Unterschätze niemals ein Mädel !!!

Kleine traurige Randnote: Ich wäre als nächstes dran gewesen, schade, dass sie beide Schlagmänner nach Hause bekommen hat. Ich war sehr zuversichtlich, dass ich auch einen hätte reinbekommen!

Wie auch immer: Sieg ist Sieg!