Rafting oder so ähnlich …

Rafting oder so ähnlich …

Laure aus unserem Institut hatte mal angefragt, wer eigentlich Interesse an einem Rafting-Trip hätte und da waren wir natürlich dabei! Nach etwas Planerei (die zu 90% Laure dankenswerterweise erledigt hat) gings es dann schon am Samstag morgen los in den Westen von Massachussttes, um nicht für das Raften am Sonntag schon um 6 Uhr hier aufbrechen zu müssen und um auch noch mal wandernderweise etwas anderes zu sehen. Neben uns beiden waren noch Tini + Stanley, seine Schwester und Freundin (die grad hier zu Besuch waren), Wolf (Arbeitskollege von Stanley, auch aus Marburg) und Laure mit von der Partie … also 7 Deutsche und eine Französin 🙂 . Karsten wurde von einem Arbeitkollegen das Quabbin Reservoir empfohlen, also ging es dorthin um zu Wandern. Erst wurde sich aber mit einem ordetlichen Picknick gestärkt, wo mal wieder mehr übrigblieb als gedacht, ist ja irgendwie immer so das zuviel Essen da ist.

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Nach einiger Diskussion wo denn jetzt der Trail anfing, den wir wandernwollten, ging es dann aber doch los in den Wald …

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… um dann auch nochmal direkt ans Wasser zu kommen 😉 .

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Ein paar vereinzelte rote Bäume gab es auch schon, aber für den richtigen Indian Summer war es noch zu früh. Auf dem Rückweg zum Auto haben wir uns dann erstmal noch schön verlaufen und sind irgendwie mehr oder weinger geplant durch den Wald und später dann auch immer mehr Gestrüpp gewandert, aber wir haben den richtigen Weg doch noch wiedergefunden. Allerdings hat sich auf dieser Tour Karsten irgendwie einen Nerv im Rücken eingeklemmt  und konnte daher nur mit Schmerzen den restlichen Weg bewältigen 🙁 .  Nachdem wir dann im gebuchten Hotel angekommen waren, kam endlich der Anruf auf den Laure den ganzen Tag gewartet hatte: die Leute vom Raften … und unglaublicherweise mussten sie unseren Trip am folgenden Tag absagen, da es aufgrund des so guten Wetters zu wenig geregnet hatte und der Fluss zu wenig Wasser hatte !! Wir hatten Bedenken, ob es wegen dem Wetter nicht stattfindet (hatten dann aber Bombenwetter, wie man sieht) aber doch nicht wegen sowas … tat ihnen auch total leid, aber was soll man machen, es war ein nicht garantierter Tag für Raften … Da wir aber nun schon da waren, wurde wie geplant weitergemacht: kurze Erfrischung im Hotel, wobei uns auffiel das die Kaffemaschine im Bad untergebracht war …

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… und dann los zum Essen in die Northampton Brewery, wo wir die empfohlenen Chicken Winges getestet haben und sie sind wirklich zurecht auf der Liste der besten Wings in Massachussetts! Ausserdem gabs auch noch Bier mit lustigen Namen wie „Hoppily ever after“, es war also ein netter Abend, aber gegen 11 Uhr waren wir dann doch alle geschafft und es ging ab ins Bett. Am nächsten Morgen wurde dann spontan ein neuer Wanderplan aufgestellt: noch etwas weiter nach Westen zum Mount Greylock State Park, mit dem höchsten Berg von Massachussetts. Auf diesen konnte man per Auo fahren und daher war der Plan dies zu tun, um Karsten eine nette Aussicht beim eventuellen Verweilen mit einem guten Buch wegen seinem Rücken zu geben. Also wurde nach Kurzeinkauf, um die Picknickreste vom Vortag zu strecken, aufgebrochen und nach ca. 1.5 Stunden kamen wir dann auch am Visitorcenter an, um uns eine Karte zu besorgen und schonmal die Aussicht zu geniessen.

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Danach gings dann in den State Park zum Gipfel des Mount Greylock, mir kurzen Zwischenhalt zum Fotos machen … auf das Gruppenbild per Selbstauslöser von Stanley sind wir gespannt 😉 .

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Nach einem weiteren Picknick  auf dem Gipfel gings dann los um ein Stück des Appalachian Trails zum nächsten Berggipfel zu wandern, um das mit ganzer „Besetzung“, da Karstens Rücken sich mittlerweile wieder beruhigt hatte.

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Nach doch einigem  „Auf und Ab“ auf dem Weg haben wir dann doch Mount Williams erreicht, wo es dann aber nur eine kurze Pause gab, um mit schnellem Tempo dann der Rückweg anzutreten, um noch vor Sonnenuntergang auch wieder zum Auto zu kommen. Aber auch dies wurde erfolgreich gemeistert und so ging es dann gegen Sonnenuntergang auf den Nachhauseweg Richtung Boston: 3,5 Stunden Autofahrt über Shrewsbury, um Wolf abzusetzen.

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Es war trotz Ausfall des Raftens, worüber Karsten dann doch froh war wegen seinem Rücken, ein sehr gelungenes Wochenende, mal ganz weit weg vom Großstadtalltag!

Krank

Krank

Großartig, nun hab ich den Salat! Sieben Monate habe ich durchgearbeitet ohne auch nur einen Tag zu fehlen, aber heute ist es passiert. Ich hocke zuhause, weil ich zu krank bin, um zur Arbeit zu gehen! Ich hab mir einen schönen Infekt geholt, der mich zumindest heute vollkommen außer Gefecht setzt. Es bleibt mir also nicht weiter übrig, als Tee zu trinken und nicht drüber nachzudenken, dass mir heute wertvolles Geld durch die Lappen geht. Denn wie manche von euch ja wissen, ich werde nur bezahlt, wenn ich auch arbeite, Krankentage hab ich nicht!

Ich hoffe, ich bin morgen wieder auf dem Damm, denn am Wochenende fahren wir in den Westen von Massachusetts um dort zu wandern und am Sonntag zu Raften. Das wäre mal richtig ärgerlich, wenn ich wegen diesem Infekt alleine Zuhause sitzen müsste!

Einslive, och jo, nö, lass ma!

Wie angekündigt, habe ich eine bitterböse Mail an Einslive geschrieben und zwar folgende:

Sehr geehrte Redaktion von EinsLive Zeitverschiebung,
jemand von euch hat mich am Freitag um etwa 17.30h deutscher Zeit an der Ostküste der USA angerufen, um mit mir ein Interview
am Sonntag morgen um 7.45h für eure Sendung „Zeitverschiebung“ zu vereinbaren. Leider war ich so dumm, euch für voll zu nehmen
und bin allen Ernstes bis 2 Uhr nachts (8h deutscher Zeit) wachgeblieben, um dieses Interview zu machen. Dann hab ich allerdings
festgestellt, dass ihr nicht mich, sondern ein Mädel aus Korea angerufen habt, bei der es 2 Uhr nachmittag war. Na DIE hatte
garantiert keine Probleme wach zu sein, wenn ihr anruft! Bei mir war das schon schwieriger! Wie wäre es gewesen, wenn ihr in euren
Telefonaten nicht den Eindruck erwecken würdet, das ihr auf jeden Fall anruft, sondern sagt, dass man nur das Back-Up ist?
Oder wie wäre es gewesen, wenn ihr wenigstens eine Absage-Mail geschrieben hättet???
Denn wenn ihr das gemacht hättet, hätte ich nämlich NICHT meine ganze Familie und Freunde angerufen und sie wären NICHT alle
um 7.30h an einem Sonntag aufgestanden, um mich im Radio zu hören zu können.
Vorallem hätten meine Grosseltern NICHT von 7.30h bis 9h vor dem Radio gehangen und wären NICHT von eurer Hottentotten-Bimbam-Musik ala Culcha Candela gepeinigt worden, nur um dann festzustellen, dass ihr Enkel, den sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen haben, doch nicht im Radio kommt. Wenn das euer Weg ist, früh morgens Marktanteile zu bekommen, dann solltet ihr wirklich mal euer Geschäftsmodell überdenken. Ich für meinen Teil werde ab sofort, wenn ich Klänge aus der Heimat hören will, den Livestream von Radio DU anschalten.
Mit ganz und gar unfreundlichen Grüssen
Karsten Olejnik

Diese Mail habe ich über das Kritik-Formular auf der Einslive Homepage verschickt. Als erste Antwort kam folgendes:

Hallo Karsten,
vielen Dank für deine Kritik. Das scheint dann wahrlich gar nicht gut gelaufen zu sein.
Wir haben deine E-Mail an die zuständige Redaktion zu deren Information weitergeleitet.
Dir noch einen angenehmen Tag und hoffentlich weiterhin viel Spass mit unserem Programm.
Viele Grüsse
Deine 1LIVE Hotline

Ach ne, ist es nicht gut gelaufem, sag an! Na gut dann warten wir mal auf die Redaktion. Die Reaktion der Redaktion hatte ich dann heute in der Mailbox:

Hallo Karsten,

wir hatten dich letzte Woche ja schon angemailt, ob du Lust hättest mit
unserem Moderator Sebastian Filipowski on air zu telefonieren. Letzte
Woche hat das anscheinend nicht geklappt. Würde dir das gegebenenfalls
diese Woche passen? Deine Rufnummer haben wir ja.

Liebe Grüsse

HALLO ??? Wurde euch mein Unmut nicht kundgetan? Wo ist das „Sorry unglücklich gelaufen“??? Ne Leute, so nicht !!! Meine Antwort war kurz und knapp:

Ne, sorry, hab keine Zeit!
gruss
Karsten

Wer sich nicht entschuldigt, der hat keine längere Mail verdient!

Judith auf der NEIDL-Homepage

Judith auf der NEIDL-Homepage

Meine medial omnipräsente Frau hat es mal wieder geschafft, auf eine neue Internet-Seite zu kommen. Judith ist zusammen mit einigen Leuten aus ihrem Labor in einem „Propaganda-Video“ des National Emerging Infectious Diseases Laboratories (NEIDL), welches heute online gestellt wurde.

Ihr findet das Video hier: http://www.bu.edu/dbin/neidl/en/

Pfui Einslive, pfui !!!

Pfui Einslive, pfui !!!

Da bleibt man bis 2Uhr früh wach, weil so ne Tuse von Einslive einen am Freitag angerufen hat und gesagt hat, dass man ins Radio kommt UND DANN RUFEN DIE SÄCKE NICHT MAL AN ??? Nix hab ich bekommen, keine Absagemail , keinen Entschuldigung-wir-haben-es-uns-anders-überlegt-Anruf! NIX! Dafür hab ich jetzt meine Familie und euch Blogleser aus dem Bett gejagt um Einslive zu hören und dann kommt da ein Interview mit ner Studentin aus Korea! Verdammte Hacke, die hatte da 14h Ortszeit, die musste sich sicherlich nicht künstlich wachhalten!

So ich geh jetzt endlich ins Bett und morgen gibt es eine bitterböse Mail an EinsLive !!! da könnt ihr aber einen drauf lassen ! :-@

Blog wurde gehackt

Blog wurde gehackt

Zu unserem Leidwesen wurde gestern unser Blog gehackt, will heissen, jemand hat schadhaften Code eingefügt und sich Administratorrechte erschlichen. Ich habe diesen User mittlerweile lokalisiert und gelöscht. Ausserdem habe ich User gelöscht, die ich nicht kenne. Falls dabei euer Account unter die Räder kam, tut es mir leid. Meldet euch bitte wieder an und schreibt euren realen Namen in die dazugehörigen Felder, damit ich weiss, wer ihr seid!

Ausserdem möchte ich jeden bitten, sein Passwort zu ändern, weil ich nicht weiss was der falsche Admin hier getrieben hat!

Ich kann zu diesem Zeitpunkt allerdings verkünden, dass der Hacker ausgesperrt und der Blog wieder sicher ist!

Vielen Dank an DocX dafür, dass er mich auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat und mir direkt auch zur Lösung geführt hat!

gruss

Der Admin

Einslive will mich interviewen !

Einslive will mich interviewen !

Haha, ich habe letztes Wochenende in der Nacht mal Einslive-Radio ueber Internet gehoert. Es lief die Sendung Zeitverschiebung, wo Leute aus der ganzen Welt anrufen oder mailen koennen und ihre Glueckwuensche loswerden koennen. Ich habe mich dann spontan entschieden auch mal was loszuschicken, aber leider wurde nix von mir gesendet.

Nun habe ich grade eben einen Anruf von Einslive bekommen, ob sie mich am Sonntag um 7.30h deutscher Zeit anrufen und mit mir ein kleines Interview fuehren koennen. Da hab ich natuerlich nicht nein gesagt.

Also, wer mich mal wieder „quasi-live“ erleben will, der muss am Sonntag den 6. Sept um 7.30h in Deutschland das Radio auf Einslive stellen !!!!

Fuer die Moerser ist das die Frequenz 106.7 MHz

(achja, weiss einer, wie man den LiveStrem mitschneiden kann und wenn ja, kann er ihn dann mitschneiden?)

Neue Studenten und move-in-week

Neue Studenten und move-in-week

Diese Warntafel an Kenmore in Richtung Boston University sagt alles über den momentanten Zustand hier … es herscht ein einziges UMZUGSCHAOS !  Alle neuen Studenten, also von insgesamt 38 Universitäten und Colleges im Grossraum Boston (laut Wikipedia), aber vielleicht sind es auch mehr … kommen jetzt nach Boston, um im September mit dem Studium zu beginnen. Zusätzlich kommen natürlich die Studenten, die nur über den Sommer zuhause waren auch zurück. Daher ist es einfach im Moment überall auf den Strassen überfüllt und man sieht fast mehr U-Hauls (oder andere Umzugvans) als Autos … ok das ist etwas übertrieben aber wirklich nur etwas! Am Sonntag sind wir, nur um mal zu wissen was da so los ist, an der BU und Umgebung (also vor allem Allston, wo die Mehrheit der BU-Studenten wohnt) extra am Campus vorbei nach Hause gefahren … hat bestimmt 4x solange gedauert wie sonst, da alles einfach verstopft war, aber man konnte sich alle möglichen Autos mit Umzugskram vollgestopft angucken …

Zwischen all dem Umzugschaos hat man dann aber auch plötzlich noch zusätzliches Verkehrschaos, da mal eben noch eine Parade der BU zur Begrüssung der neuen Studenten stattfindet …

… inklusiver aller neuen Studenten, so dass die ganze Strasse ewig weit mit Studies verstopft war …

Da ich zur Arbeit ja immer durch Allston und am BU-Hauptcampus vorbei muss, kann ich mir das Treiben jetzt jeden Tag anschauen. Da nach und nach jetzt alle Studenten einziehen, heisst diese Woche Move-in-week hier. Ständig Umzugsvans oder Leute, die Möbel über die Strasse tragen bzw. mit all ihrem Hab und Gut auf dem Bürgersteig warten (auf was auch immer) … hatte leider keinen Fotoapparat mit, aber die 3 Studenten, die auf einer Matraze neben einem riesigen Möbelberg erstmal Kaffeepause gemacht haben, waren schon sehenswert. Oder bestimmt 20 Leute vor einem Maklerbüro, wovon bestimmt 3 ihre Koffer gleich mithatten und aufs Aufmachen warteten… Manchmal weiss man nicht ganz, ob der Möbelstapel an der Strasse noch in eine Wohnung kommt oder der Sperrmüll vom Vormieter ist, was hier glaub ich jetzt auch oftmals der Fall ist. Also in Marburg ist zwar auch alles voll wenn das Semester beginnt, aber das ist nix gegen das Treiben hier!

Melanie will diese Woche noch in ihre Wohnung einziehen, aber mal sehen, ob sie noch einen Wagen mieten kann um Möbel bei Ikea zu kaufen …bisher ist noch nichts gebucht , zumindest soweit wir wissen … mal sehen wann wir dann unsere Wohnung wirklich wieder allein haben … 🙂